PAIS Care Berlin

entwickelt ein Stufenmodell, das von der hausärztlichen Versorgung über andere Fachärzte bis hin zu Hochschulambulanzen reicht. Patient:innen mit post-akutinfektiösem Syndrom (PAIS) werden in hausärztlichen Berliner Praxen (Vertrag PAIS Care Praxen) für die Studie identifiziert und rekrutiert. Durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulambulanzen / Spezialambulanzen der Charité soll die ambulante hausärztliche Versorgung gestärkt werden und die sektorenübergreifende Versorgung strukturiert werden.

Das Projekt erforscht, inwieweit Patient:innen aus PAIS Care Praxen entsprechend der Schwere ihrer Erkrankung gezielt in Hochschulambulanzen der Charité überwiesen werden, um bedarfsgerecht behandelt zu werden. Hierzu führt die Arbeitsgruppe Health Policy and Systems Research and Innovation am Institut für Allgemeinmedizin eine begleitende Evaluation der Patientenpfade, der Perspektiven der Versorgenden und der Bedarfe der Hausarztpraxen durch und untersucht die erforderlichen strukturellen und organisatorischen Abläufe, die den Aufbau einer koordinierten ambulanten Versorgung in der Metropolregion Berlin ermöglichen.

Hausärzt*innen können sich als teilnehmende Praxis anmelden.

Eine Vielzahl von Fortbildungen sind online verfügbar.