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	<title>Sonstiges | Stimmen aus dem Off</title>
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	<description>Betroffene berichten über den Verlust ihres Lebens durch Long Covid</description>
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	<item>
		<title>Droht uns eine Pandemie der Corona-Langzeitfolgen?</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/droht-uns-eine-pandemie-der-corona-langzeitfolgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Auswirkungen]]></category>
		<category><![CDATA[Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftliche Folgen]]></category>
		<category><![CDATA[Pandemie]]></category>
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<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Wer sich mehrmals mit Corona infiziert, hat auch heute noch Risiko für Spätfolgen</h1>
<blockquote>
<p>Vielerorts hört man, Corona sei mittlerweile wie ein harmloser Schnupfen. Doch internationale Langzeitstudien zu den sogenannten “Post-Akuten-Infektions-Syndromen“ (PAIS), zu denen auch Erkrankungen wie Long Covid und ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/ Chronic Fatigue Syndrom) gehören, geben Anlass zur Sorge. Corona-Mehrfach-Infektionen sollen insbesondere für Kinder ernstzunehmende Gesundheitsschäden nach sich ziehen. Da sich weltweit Millionen Menschen infiziert haben, ist die nächste Frage: Droht uns eine Pandemie der Corona-Langzeitfolgen?</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>

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</div>
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<div class="et_pb_column_2 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Zusammenfassung:</p>
<blockquote>
<p>Der Artikel der österreichischen Rechercheplattform *Kontrast* argumentiert mit wissenschaftlichen Daten, dass Corona-Langzeitschäden fünf Jahre nach Pandemie-Beginn nicht als "überwundene Krise" verstanden werden können, sondern eine fortlaufende "Pandemie nach der Pandemie"darstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die epidemiologische Realität</p>
<p>Globales Ausmaß: Weltweit sind 400 Millionen Menschenmit Corona-Langzeitschäden betroffen. Eine Metaanalyse von 429 Studien (2021–2024) schätzt, dass 36% der infizierten Bevölkerung Long COVID entwickelt. Die regionalen Unterschiede sind erheblich: Südamerika zeigt die höchste Rate (51%), Europa 39%, Asien nur 32%. In Österreich zählte das Nationale Referenzzentrum für PAIS 2024 etwa 500.000 Long-COVID- und 80.000 ME/CFS-Patienten; Deutschland hatte circa 1,5 Millionen Betroffene, die USA 2025 bereits 48 Millionen.</p>
<p>Mehrfachinfektionen als Treiber</p>
<p>Ein Kernproblem ist die virale Adaptabilität: Das Coronavirus entwickelt sich kontinuierlich weiter und kann sein Zielspektrum verändern. Dies macht Herdenimmunität unmöglich und führt zu Mehrfachinfektionen. Der Artikel belegt mit internationalen Langzeitstudien, dass sich die Long-COVID-Risiken mit jeder Infektion um 10% akkumulieren. Konkret: Nach der zweiten Infektion liegt das Long-COVID-Risiko bei 25%, nach der dritten bei 38%. Eine Reinfektion erhöht das Risiko um 35%– auch bei bisher nicht Betroffenen. Besonders alarmierend: Kinder und Jugendliche unter 21 Jahren haben nach einer zweiten Infektion ein verdoppeltes Long-COVID-Risiko.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Weg zur Chronifizierung</p>
<p>Der Artikel dokumentiert, dass Long COVID sich häufig zu chronischer Erkrankung entwickelt. Etwa 50% der weltweiten Long-COVID-Fälle kämpfen nach zwei Jahren noch mit vielen Symptomen. Nach sechs Monaten erfüllen ca. 50% die Diagnosekriterien für ME/CFS(Myalgische Enzephalomyelitis), den schwersten Long-COVID-Subtyp. Das RECOVER-Projekt berichtet von einer 15-fachen Steigerung der ME/CFS-Fälleim Vergleich zur Zeit vor der Pandemie – mehr Betroffene als von Multipler Sklerose oder Parkinson. Die Genesungsrate bei ME/CFS liegt bei nur 7%.</p>
<p>ME/CFS zeichnet sich durch das Leitsymptom Post-Exertional Malaise (PEM)aus – eine überproportionale körperliche, kognitive oder emotionale Erschöpfung nach minimalen Aktivitäten. Die Erkrankung ist multisystemisch und wird durch weitere Infektionen weiter verschärft, im schlimmsten Fall bis zur Bettlägerigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Besondere Gefährdung von Kindern</p>
<p>Der Artikel beleuchtet ein oft übersehenes Problem: Kinder und Jugendliche tragen ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen. Bereits nach einer Infektion zeigen sich 63% erhöhtes Risiko für Herz- und Gefäßerkrankungen(Rhythmusstörungen, Myokarditis, Herzinsuffizienz), 35% höheres Risiko für Nierenerkrankungenund 25% für Darmprobleme. Etwa 4% der infizierten Kinderentwickeln Long COVID. Besonders relevant: Jugendliche zwischen 12–17 Jahren haben das höchste Long-COVID-Risiko unter allen Altersgruppen. Zudem berichten infizierte Kinder 1,5-Mal häufigervon Angststörungen und Depressionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diagnostische und Versorgungslücken</p>
<p>Ein strukturelles Problem: In Österreich existieren nur Schätzungen, keine offiziellen Daten. Viele Institutionen erkennen diese Erkrankungen nicht an. Ein wesentliches Hindernis ist der Mangel an Fachwissen: ME/CFS wurde erst 2025 (freiwillig) in die medizinischen Lehrpläne aufgenommen, obwohl die Krankheit seit 1969 in der ICD klassifiziert ist. Dies führt zu Stigmatisierung, Falschdiagnosen und Versorgungslücken. Hinzu kommt: 79% der Long-COVID-Patienten werden bei Anträgen auf Behindertenpass oder Berufsunfähigkeit abgelehnt, was viele in Armut treibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wirtschaftliche Dimension</p>
<p>Die ME/CFS Research Foundation und Risklayer berechneten für Deutschland Kosten von 63,1 Milliarden Euro pro Jahr(1,5% des BIP). Österreichkalkuliert 2,57 Milliarden Euro jährlich. Die USAverdoppelten ihre Schätzungen zwischen 2023 und 2025 deutlich. Diese Kosten setzen sich aus Krankenstanden, medizinischer Versorgung und entgangenen Steuervollzugseinnahmen zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Präventive Antworten</p>
<p>Der Artikel betont, dass Prävention die einzige wirksame Maßnahme bleibt – da Heilung für ME/CFS nicht existiert. Empfohlen werden regelmäßige, variantenangepasste Booster, FFP2-Masken, Lüftung, HEPA-Filter in öffentlichen Räumen und Gesundheitseinrichtungen. Der Grund: Für ME/CFS-Patienten ist Infektionsschutz derzeit die einzige Möglichkeit, Verschlechterung zu verhindern. Gesundheitsschutz wird als Akt der Solidarität verstanden– nicht nur für vulnerable Gruppen, sondern für alle, um Mehrfachinfektionen zu vermeiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hoffnung durch Investitionen</p>
<p>Deutschland kündigte im November 2025 eine "Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen"mit 500 Millionen Euro (2026–2036) an. Es bleibt abzuwarten, ob Österreich folgt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zentrale Kritik</p>
<p>Der Artikel kritisiert die mediale und politische Bagatellisierung(Corona als "harmloser Schnupfen"), obwohl wissenschaftliche Evidenz das Gegenteil zeigt. Österreich hat einen Aktionsplan für PAIS (2024) beschlossen, aber noch nicht umgesetzt. Es fehlen spezialisierte Versorgungsstrukturen, Anlaufstellen und koordinierte Prävention – ein strukturelles Versäumnis angesichts von Millionen Betroffener.</p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jahresrückblick 2025 der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/jahresrueckblick-2025-der-deutschen-gesellschaft-fuer-me-cfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2025 07:42:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Gesellschaft für ME/CFS]]></category>
		<category><![CDATA[DGMECFS]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[ME/CFS]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_2 et_pb_section et_section_regular et_block_section preset--module--divi-section--nd72wajonc">
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<div class="et_pb_text_4 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Es ist viel passiert!</h1>
<p>In unserer vielfältigen Problemwahrnehmung geht gerne auch unter, dass viel passiert. Auch Gutes!</p>
<p>Gerade 2025 war ein Jahr, in dem viele Aktivitäten Fahrt aufgenommen haben, Stichwort <a href="https://stimmenausdemoff.de/forschung/nationale-dekade-gegen-postinfektioese-erkrankungen-insgesamt-eine-halbe-milliarde-euro-fuer-forschung/" target="_blank" rel="noopener">Nationale Forschungsdekade</a>. Da die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS das wunderbar zusammengefasst hat, möchte ich gerne auf diese Meldung verweisen:</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_7 et_pb_row et_block_row">
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<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_2_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_2 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.mecfs.de/jahresrueckblick-2025/" target="_blank" rel="noopener">mecfs.de/jahresrueckblick-2025</a></div>
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</div>

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<div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>Liebe Unterstützer*innen und Interessierte,</p>
<p>ein ereignisreiches Jahr mit vielen wichtigen Entwicklungen und großen Anstrengungen geht zu Ende. In unserem Jahresrückblick rekapitulieren wir die Highlights des Jahres 2025 und informieren Sie über den Stand unserer aktuellen Projekte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Engagement Betroffener und politischer Wille ebnen Weg für Forschungsdekade</strong><strong> </strong></h2>
<p>Politisch hat sich in diesem Jahr in Hinblick auf die wichtigen Themen Anerkennung und Forschungsförderung von ME/CFS viel bewegt.</p>
<p>Durch den Regierungswechsel standen wir am Anfang des Jahres vor der Aufgabe, erneut Appelle an die regierungsbildenden Parteien der Koalitionsverhandlungen zu richten. Die Deutsche Gesellschaft für ME/CFS (DG.ME/CFS) untermauerte diese gemeinsam mit Long COVID Deutschland mit einem ausführlichen Maßnahmenkatalog zur Veranschaulichung der aus Sicht der Betroffenen erforderlichen nächsten Schritte. Im <a href="https://www.mecfs.de/koalitionsvertrag_2025/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Koalitionsvertrag 2025</a> wurden ME/CFS und Long COVID thematisiert, jedoch war noch nicht klar, welche Maßnahmen von der neuen Regierung tatsächlich angegangen würden.</p>
<p>Im Mai rief die Initiative „<a href="https://community4me.onepage.me/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Community4ME</a>“ unter dem Motto #Fight4ME zu einer Postkartenkampagne auf, die sich an die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und Forschungsministerin Dorothee Bär richtete. Die Ministerinnen zeigten sich von der Aktion sehr bewegt und reagierten in den Sozialen Medien mit einer <a href="https://www.facebook.com/bmg.bund/posts/pfbid02B4M9yZAAWeFygM3dg2bgmPZJZgbd7i6cWVdz4Ujb4PXfMUfpmzYx1K93usLceoNMl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Botschaft</a> an die Betroffenen, in der sie versprachen, schnelle und nachhaltige Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation der Menschen mit ME/CFS und Long COVID zu entwickeln und umzusetzen. Dabei signalisierten sie die Absicht einer engen Zusammenarbeit der beiden Ministerien im Interesse der Betroffenen. Dorothee Bär hatte bereits im Mai zum Internationalen ME/CFS-Aktionstag <a href="https://www.facebook.com/bmftr.de/posts/pfbid0PCpW7HpqarZ6jj4nWetBj3ydJxLvkivhW6v2vAscEUEMhC1U5xEEoNGsWUeQDrUvl" target="_blank" rel="noreferrer noopener">angekündigt</a>, das Thema gemeinsam mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) anzugehen.</p>
<p>Im Herbst nahmen die Entwicklungen erneut Fahrt auf: Im Vorfeld der Verabschiedung des Bundeshaushalts wurden Expert*innen und Betroffenenverbände zu einem <a href="https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1116444" target="_blank" rel="noopener">Fachgespräch des Gesundheitsausschusses</a> zu postviralen Erkrankungen geladen, an dem auch Sebastian Musch für die DG.ME/CFS teilnahm. Zeitnah fand ein <a href="https://www.facebook.com/bmg.bund/posts/pfbid02Utk9GWBKxLiWFQSR6EPmeamgVwfwKCcsTm9VdsJPsCnKtXM7mWwUL8NJ7py1hVjVl" target="_blank" rel="noopener">Austausch</a> im BMG mit Prof. Dr. Carmen Scheibenbogen (Leiterin des Charité Fatigue Centrum und Vorsitzende des Ärztlichen Beirats der DG.ME/CFS) und Jörg Heydecke von der ME/CFS Research Foundation statt.</p>
<p>Im November folgte eine Sensation: Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) verkündete die „<a href="https://www.mecfs.de/nationale-dekade/" target="_blank" rel="noopener">Nationale Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen</a>“, federführend konzipiert von Prof. Karl Lauterbach (SPD) und Stephan Albani (CDU), für die erstmals eine langfristige Forschungsförderung im Bundeshaushalt festgeschrieben wird. Die Fördermittel sollen nach Aussage des Ministeriums in den nächsten 10 Jahren jährlich 50 Mio. Euro betragen.</p>
<p>Wenige Tage nach der Ankündigung der Forschungsdekade kamen Vertreter*innen der Patient*innenorganisationen gemeinsam mit weiteren Akteur*innen aus Politik und Medizin zum Auftakttreffen des neuen, gemeinsamen Austauschformats „<a href="https://www.mecfs.de/auftakt-allianz-postinfektiose-erkrankungen/" target="_blank" rel="noopener">Allianz postinfektiöse Erkrankungen: Long COVID und ME/CFS</a>“ des BMG und BMFTR zusammen. Die Ministerinnen betonten die Notwendigkeit der Einbeziehung von Patient*innenorganisationen in den weiteren Prozess – ein wichtiges Signal für Betroffene. Der Vorsitzende der DG.ME/CFS Sebastian Musch hat ebenfalls am Auftaktgespräch teilgenommen und eindrücklich die Chancen und Herausforderungen der vor uns liegenden Dekade dargelegt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Praxisleitfaden, Versorgungsforschung und neue Netzwerke</strong></h2>
<p>2025 verstärkten sich neben der politischen und medialen Aufmerksamkeit ebenfalls die Anstrengungen zur Errichtung einer Versorgungsstruktur und die Weiterbildung von medizinischem Personal.</p>
<p>Mit der Erstellung des <a href="https://praxisleitfaden.mecfs.de/" target="_blank" rel="noopener">Praxisleitfadens</a> ME/CFS hat die DG.ME/CFS in diesem Jahr ein aufwendiges Projekt abgeschlossen, das Ärzt*innen die Versorgung Betroffener im Praxisalltag durch leicht zugängliche, kompakte und übersichtliche Informationen erleichtert. Ziel ist es, vor allem praxisrelevante Informationen zusammenzuführen und diese kostenlos praktizierenden Ärzt*innen zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Eine aktuelle <a href="https://www.mecfs.de/informationen-fuer-aerztinnen-und-aerzte/onlinefortbildung/" target="_blank" rel="noopener">ärztliche Fortbildung</a> konnte in diesem Jahr erneut viele Ärzt*innen und weitere Interessierte aus der Versorgung erreichen. Erstmalig erfolgte die Fortbildung in zwei Modulen, um sowohl Basiskenntnisse zur praktischen Versorgung als auch aktuelle Forschungsergebnisse ausreichend zu adressieren.</p>
<p>Aber auch an externen Projekten konnte mitgewirkt werden. So hat die DG.ME/CFS an der Erstellung eines <a href="https://www.kbv.de/praxis/tools-und-services/qualitaetszirkel-module" target="_blank" rel="noopener">Qualitätszirkelmoduls</a> zur Fortbildung von Ärzt*innen bzgl. ME/CFS und Long COVID der KBV aktiv mitarbeiten können.</p>
<p>In diesem Jahr sind zudem <a href="https://www.mecfs.de/bmg-forderschwerpunkt-long-post-covid/" target="_blank" rel="noopener">30 Versorgungsforschungsprojekte</a> zu Long COVID angelaufen, die durch das BMG mit 73 Millionen Euro für ca. drei bis vier Jahre gefördert werden. Die initiierten Projekte setzen wichtige Impulse, um die Versorgung von Long-COVID-Patient*innen und Betroffenen von ME/CFS in Deutschland zu verbessern. Mit dem Projekt <a href="https://pednet-lc.de/" target="_blank" rel="noopener">PEDNET-LC</a> wurde begonnen, ein bundesweites Versorgungsnetzwerk speziell für Kinder und Jugendliche mit Long COVID und ähnlichen Erkrankungen zu etablieren, darunter auch ME/CFS nach anderen Auslösern. Bettina und Tilman Grande gründeten das „Psychotherapie Netzwerk ME/CFS“, das Psychotherapeut*innen in der krankheitsgerechten, begleitenden Versorgung ME/CFS-Betroffener unterstützt.</p>
<p>Mehrere Fachveranstaltungen wie die <a href="https://www.fatigatio.de/aktuelles/detail/hybride-me-cfs-fachtagung-2025-in-hannover-vom-fatigatio-ev" target="_blank" rel="noopener">Hybride Fachtagung des Fatigatio e. V.</a>, die dritte internationale <a href="https://events.mecfs-research.org/de/events/conference_2025/videos" target="_blank" rel="noopener">ME/CFS-Konferenz</a> und das <a href="https://events.mecfs-research.org/de/events/symposium_2025/videos" target="_blank" rel="noopener">Symposium</a> 2025 der ME/CFS Research Foundation informierten auch 2025 wieder über aktuelle Forschungsergebnisse und Versorgungsmöglichkeiten.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong></strong></h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Forschungsförderung der DG.ME/CFS</strong></h2>
<p>Die DG.ME/CFS fördert erneut kleinere explorative Studien und Pilotstudien mit je 25.000 Euro. In diesem Jahr sind <a href="https://www.mecfs.de/forschungsprojekte-2025/" target="_blank" rel="noopener">zwei Studien</a> gestartet. Die erste Studie untersucht, welchen Einfluss Faktoren aus dem Blut Betroffener auf Nerven- und Immunzellen des zentralen Nervensystems haben. Die zweite Studie widmet sich der Diagnostik von ME/CFS und untersucht, wie Netzhautveränderungen dafür herangezogen werden könnten. Die Förderung weiterer Projekte ist auch für das kommende Jahr geplant. Aktuell findet die Bewertung der im November eingegangenen Anträge statt. Wir sind erfreut über die steigende Zahl qualitativ hochwertiger Anträge.</p>
<p>Ein weiter Schwerpunkt zur Förderung vielversprechender Forschung liegt auf der Begleitung von Projekten und der Beratung von Forschenden. So ist die DG.ME/CFS in verschiedenen Patient*innenbeiräten kürzlich angelaufener Studien vertreten, z. B. im Rahmen der Versorgungsforschungsprojekte des BMG oder den Projekten zur Erforschung der Pathomechanismen von ME/CFS, gefördert durch das BMFTR. Außerdem beraten wir Forschungsteams regelmäßig bei der Konzeption und Antragstellung für vielversprechende Projekte. Wir weisen auf bekannte methodische Fallstricke hin und bringen die Betroffenenperspektive ein, um die Forschung näher an den Bedürfnissen Betroffener auszurichten.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong></strong></h2>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>ME/CFS in der Öffentlichkeit</strong></h2>
<p>Das mediale Interesse an ME/CFS nimmt weiter zu. Was bereits in den letzten Jahren seit Beginn der Pandemie zu verzeichnen war, hat 2025 einen neuen Höhepunkt erreicht, wie auch <a href="https://trends.google.com/trends/explore?date=all&amp;geo=DE&amp;q=ME%2FCFS,Chronisches%20Ersch%C3%B6pfungssyndrom&amp;hl=de" target="_blank" rel="noopener">Google Trends</a> zeigt. Die DG.ME/CFS erreichten auch in diesem Jahr wieder viele Anfragen von Journalist*innen, die über verschiedene Aspekte des Themas in unterschiedlichen Medien und Formaten berichteten. Wir haben Hintergrundgespräche geführt, Interviewpartner*innen vermittelt und Informationen bereitgestellt.</p>
<p>Des Weiteren verfolgen immer zahlreichere ME/CFS-Organisationen und -Initiativen viele unterschiedliche Ansätze, um auf die katastrophale Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen und ein breiteres öffentliches Bewusstsein für den dringenden Handlungsbedarf zu wecken. Auch in diesem Jahr gab es zahlreiche Aktionen mit Demonstrationen in vielen Städten und Spendenevents, die von engagierten Freiwilligen an den offiziellen Aktionstagen und darüber hinaus über das ganze Jahr zu vielen weiteren Anlässen organisiert wurden.</p>
<p>Das Informationsangebot auf der Webseite der DG.ME/CFS wird stetig erweitert. Die steigende Zahl der Webseitenbesuche im Vergleich zum Vorjahr (1.318.020 Aufrufe im Jahr 2025, Stand 15.12.2025) zeigt ebenfalls, dass die Aufmerksamkeit für ME/CFS weiter zunimmt.</p>
<h2 class="wp-block-heading"><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Insgesamt ist die derzeitige Entwicklung erfreulich. Die Verkündung der „Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen“ ist ein Meilenstein in der Geschichte von ME/CFS und zeigt zusammen mit dem Auftakt zur „Allianz postinfektiöse Erkrankungen“ klar vorhandenen politischen Willen, der an die Arbeit der Vorgängerregierung mit den Runden Tischen anschließt. Zusammen mit dem wiederholten Bekenntnis der beiden Ministerinnen, das drängende Thema anzugehen, ist dies ein wichtiges Signal auch an die breitere Öffentlichkeit sowie an Ärzt*innen und Versorgungssysteme, ME/CFS und ähnliche Erkrankungen nicht länger zu ignorieren und gemeinsam den Aufbau einer der Schwere und Häufigkeit der Krankheit angemessenen Versorgungsstruktur mit Spezialambulanzen ernsthaft in Angriff zu nehmen. Flankierend zur Forschungsförderung und zu Anlaufstellen braucht es weiterhin eine breite Aufklärungskampagne, um die fortbestehenden Hindernisse in der Versorgung der Betroffenen zu überwinden und Stigmatisierung zu beenden.</p>
<p>Es gilt jetzt, den Schwung zu nutzen und die Umsetzung der Studienförderungen zielgerichtet und am tatsächlichen Bedarf der Betroffenen orientiert voranzutreiben. Wir sehen es darüber hinaus als unsere Aufgabe, uns mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass die dringend benötigte Versorgung schnellstmöglich bei den Betroffenen ankommt und durch die Ankündigung von Forschungsförderung nicht aus dem Blick der Verantwortlichen gerät.</p>
<p>Im nächsten Jahr erwarten uns viele Herausforderungen, die wir mit all unserer Kraft angehen werden. Dabei leitet uns stets das Wissen, dass die Not der Betroffenen unverändert groß ist. Wir wünschen uns, dass die Anerkennung und eine umfassende Versorgung von ME/CFS ungeachtet des Auslösers selbstverständlich werden.</p>
<p>Fürs neue Jahr wünschen wir Ihnen alles Gute und natürlich insbesondere Gesundheit!</p>
<p>Vielen Dank für Ihre Unterstützung und herzliche Grüße</p>
<p>das Team der Deutschen Gesellschaft für ME/CFS</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Long Covid &#8211; Überraschende Parallelen zu historischen Infektionskrankheiten</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/long-covid-ueberraschende-parallelen-zu-historischen-infektionskrankheiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 10:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[historische Parallelen]]></category>
		<category><![CDATA[Long Covdid]]></category>
		<category><![CDATA[PAIS]]></category>
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<div class="et_pb_text_7 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Überraschende Parallelen </h1>
<p>Menschen können an einer Krankheit sterben oder genesen. Long Covid jedoch zeigt, dass es auch etwas dazwischen gibt: Langzeitfolgen, obwohl die Krankheit überstanden ist. US-Forscherinnen haben in der Geschichte nach Paralellen gesucht.</p>
</div></div>
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			</item>
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		<title>&#8222;Meine Hoffnung ist groß, dass wir bald wirksame Therapien haben&#8220;</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/meine-hoffnung-ist-gross-dass-wir-bald-wirksame-therapien-haben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 13:04:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Experteninterview]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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		<category><![CDATA[Therapie]]></category>
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<div class="et_pb_text_10 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Interview  mit Carmen Scheibenbogen von der Berliner Charité</h1>
<p>über Ursachen, die mangelnde Versorgungslage in Deutschland und Hoffnung auf Medikamente.</p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_text_11 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Zusammenfassung:</p>
<blockquote>
<p>Im Interview mit *Spektrum der Wissenschaft* beschreibt Carmen Scheibenbogen (Charité Berlin) den aktuellen Forschungsstand und therapeutische Ansätze bei ME/CFS , der schwersten Form von Long Covid.</p>
<p>Die Erkrankung, eine neuroimmunologische Störung , führt bei vielen Betroffenen zu dauerhafter Pflegebedürftigkeit. Noch immer wird sie oft als psychosomatisch missverstanden, was zu mangelhafter Versorgung führt. Neue Forschung zeigt jedoch deutliche biologische Ursachen: Autoantikörper , gestörte Durchblutung, Entzündungen im Gehirn , veränderte Mitochondrienfunktion und Fehlsteuerungen des autonomen Nervensystems.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Scheibenbogen betont, dass ME/CFS keine Folge von Inaktivität sei, sondern mit Autoimmunmechanismen vergleichbar mit Multipler Sklerose. Studien aus Yale, Amsterdam und der Charité belegen, dass Autoantikörper zentrale Rollen spielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu den vielversprechendsten Therapieansätzen zählen:</p>
<ul>
<li>Monoklonale Antikörper gegen B- oder Plasmazellen (z. B. Rituximab-Nachfolger), mit ersten Erfolgen in Pilotstudien.</li>
<li>Immunadsorption (Entfernung von Autoantikörpern).</li>
<li>Vericiguat zur Verbesserung der Durchblutung.</li>
<li>Hyperbare Sauerstofftherapie , die bei einem Drittel der Patienten deutliche Besserung zeigte.</li>
<li>LDN (Low Dose Naltrexon) und Oxaloacetat als mögliche ergänzende Medikamente.</li>
</ul>
<p>Die Charité baut derzeit klinische Studiennetzwerke und Versorgungsstrukturen auf (z. B. PAIS CARE, NKSG), um Behandlungswege zu standardisieren. Langfristig sollen Neurologen stärker in die Versorgung einbezogen werden, da ME/CFS eine anerkannte neurologische Krankheit ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Scheibenbogen sieht berechtigte Hoffnung auf wirksame Therapien in wenigen Jahren , sofern die beantragte Forschungsförderung bewilligt wird. Entscheidend sei eine enge Verbindung von klinischer Praxis, Grundlagenforschung und politischer Unterstützung.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>„Warum werden Long-Covid-Kranke stigmatisiert, Prof. Schomerus?“</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/warum-werden-long-covid-kranke-stigmatisiert-prof-schomerus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2025 12:43:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Experteninterview]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Psychosomatik]]></category>
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<div class="et_pb_text_14 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Und dann werden sie schnell in die Psychoecke geschoben...</h1>
<p>Long Covid ist tückisch: Schon kleinste Belastungen können einen schweren Rückfall provozieren. Im netDoktor-Interview erklärt Stigmaexperte Prof. Georg Schomerus, warum Long Covid von der Umwelt oft missverstanden wird und wie das zur Stigmatisierung der Kranken beiträgt, deren Last schon schwer genug ist.</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_23 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_27 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_12_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_12 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.netdoktor.de/magazin/warum-werden-long-covid-kranke-stigmatisiert-prof-schomerus/" target="_blank" rel="noopener">netdoktor.de</a></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_24 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_28 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_15 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><strong>Wie wirkt sich das konkret aus?</strong></p>
<p>Manche kommen aus einer psychosomatischen Reha kränker zurück, als sie reingegangen sind, weil man versucht hat, sie zu aktivieren. Sie berichten, dass man es ihnen als Verweigerung ausgelegt hat, wenn sie darauf hingewiesen haben, „das kann ich nicht, mir geht es danach schlechter“. Wenn das dann so im Reha-Bericht steht, kann das gravierende Konsequenzen haben (z.B. für das Krankengeld, Anm. d. Red.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn Patient:innen sich aber wehren, widersprechen und Behandler auf Fehler hinweisen, dann werden sie schnell als schwierig oder sogar als Querulanten stigmatisiert.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesellschaftliche Kosten durch Long COVID und ME/CFS stark unterschätzt – 63 Milliarden Euro allein in 2024</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/politik/gesellschaftliche-kosten-durch-long-covid-und-me-cfs-stark-unterschaetzt-63-milliarden-euro-allein-in-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2025 10:27:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stimmenausdemoff.de/?p=4067</guid>

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<div class="et_pb_text_18 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Gesellschaftliche Gesamtkosten in Höhe von 63 Milliarden Euro (2024)</h2>
<p>Ein neuer Bericht der ME/CFS Research Foundation und Risklayer hat gesellschaftliche Gesamtkosten in Höhe von 63 Milliarden Euro pro Jahr (Stand 2024) ermittelt, die in Deutschland bisher durch die Krankheiten Long COVID und ME/CFS entstanden sind.</p>
<p>Anlässlich des Internationalen ME/CFS-Tags am 12. Mai haben die Stiftung ME/CFS Research Foundation und das Risikomodellierung-Unternehmen Risklayer eine gemeinsame Studie veröffentlicht, die erstmals aktuelle Daten zur Prävalenz (Häufigkeit) und den gesellschaftlichen Kosten von Long COVID und ME/CFS in Deutschland ermittelt hat. Die Studie beziffert die jährlichen gesellschaftlichen Gesamtkosten durch Long COVID und ME/CFS in Deutschland auf rund 63,1 Milliarden Euro – Stand 2024. Das entsprach etwa 1,5 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Die Gesamtkosten seit Beginn der Pandemie (2020-2024) summierten sich laut Bericht auf über 250 Milliarden Euro.</p>
<p>Auf der Website zur Studie werden die Ergebnisse vorgestellt, die Datenquellen und Methodik erklärt und die Studie zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt. Die Auch die (löschen) Modelldaten sind zudem auf Github einsehbar, um Forschenden und Interessierten die Möglichkeit zu geben, die Ergebnisse zu validieren</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_29 et_pb_row et_block_row">
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</div>
</div>

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<div class="et_pb_column_34 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_19 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p><span lang="de">Mithilfe eines innovativen Ansatzes, der vorhandene Daten und Erkenntnisse aus der wissenschaftliche Literatur mit neuen Daten aus einem speziell für diesen Bericht entwickelten Modell kombiniert, zeigen die Autor*innen, dass Ende 2024 in Deutschland 871,086 Menschen mit Long COVID und weitere 650,183 Menschen mit ME/CFS lebten (letzteres schließt ME/CFS ein, das als Folge von COVID-19/Long COVID diagnostiziert wurde). Siehe auch Table 1 des Berichts. <b>Insgesamt lebten Ende 2024 dem Datenmodell zufolge mehr als 1,5 Millionen Menschen in Deutschland entweder mit Long COVID oder ME/CFS.</b></span></p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Befragung zur Bewertung der Long COVID-Plattform</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/befragung-zur-bewertung-der-long-covid-plattform/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2025 09:24:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Long Covid Plattform]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
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<div class="et_pb_row_32 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_36 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_22 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Kurze Befragung zur Bewertung der Long COVID-Plattform</h2>
<p>Liebe Betroffene (Long COVID, Post COVID, ME/CFS und Post-Vac-Syndrom),<br />liebe Gesundheitsdienstleister*innen, Wissenschaftler*innen, Vertreter*innen aus Gesundheits- und Sozialinstitutionen,</p>
<p>wir freuen uns, wenn Sie an einer kurzen Befragung zur Bewertung der Long COVID-Plattform teilnehmen, um diese zukünftig noch besser auf Ihre Bedürfnisse auszurichten. Die Befragung richtet sich an</p>
<p><strong>Betroffene</strong> (Long COVID, Post COVID, ME/CFS und Post-Vac-Syndrom) mit und ohne Zugehörigkeit zur Selbsthilfe,<br /><strong>Gesundheitsdienstleister*innen</strong> (z.B. Arzt/Ärztin, Therapeut*in),<br /><strong>Wissenschaftler*innen</strong> und<br />Vertreter*innen aus <strong>Gesundheits- und Sozialinstitutionen</strong> (z.B. Selbsthilfekontaktstellen, Krankenkassen)</p>
</div></div>

<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_16_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_16 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.soscisurvey.de/lcp/" target="_blank" rel="noopener">soscisurvey.de/lcp</a></div>

<div class="et_pb_text_23 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>Die Beantwortung der Fragen dauert ca. 10 Minuten. Ihre Angaben werden streng vertraulich behandelt. Alle Daten werden ausschließlich in anonymisierter Form gespeichert und ausgewertet. Ihre Teilnahme an der Befragung ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden. Detaillierte Informationen können Sie hier abrufen: Studieninformation</p>
<p>Bei Rückfragen stehen Ihnen Dr. Jasmin Hänel und Roland Rischer gerne zur Verfügung: <a href="mailto:info@long-covid-plattform.de">info@long-covid-plattform.de</a></p>
<p>Vielen Dank für Ihre Mitarbeit!</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Jasmin Hänel &amp; Prof. Dr. Bernhard Borgetto<br />(HAWK)</p>
<p>Roland Rischer<br />(Long COVID-Plattform/ BAG SELBSTHILFE)</p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Virologen sehen aktuell keine Gefahr durch neue COVID-19-Variante Nimbus (NB.1.8.1)</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/virologen-sehen-aktuell-keine-gefahr-durch-neue-covid-19-variante-nimbus-nb-1-8-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jun 2025 11:46:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Infektionsgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Long Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Nimbus]]></category>
		<category><![CDATA[Omikron]]></category>
		<category><![CDATA[Post Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Varianten]]></category>
		<category><![CDATA[Welle]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_14 et_pb_section et_section_regular et_block_section preset--module--divi-section--nd72wajonc">
<div class="et_pb_row_36 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_41 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_26 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>In Deutschland bisher nur sporadisch</h2>
<p>Die neue COVID-19-Variante NB.1.8.1 („Nimbus“) hat sich in diesem Jahr rasch in Asien und anderen Regionen, darunter Teilen der USA, verbreitet. In Deutschland sieht es anders aus: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (<a class="text-primary dark:text-primaryDark underline hyphens-auto" target="_blank" href="https://www.rki.de/DE/Home/home_node.html" rel="noopener">RKI</a>) wurde NB.1.8.1 Ende März erstmals in Deutschland nachgewiesen – und seitdem bisher nur sporadisch, ein Trend lasse sich nicht ableiten (<a class="text-primary dark:text-primaryDark underline hyphens-auto" target="_blank" href="https://public.data.rki.de/t/public/views/IGS_Dashboard/DashboardSublineages?%3Aembed=y&amp;%3AisGuestRedirectFromVizportal=y" rel="noopener">Surveillance</a>, Robert-Koch-Institut).</p>
</div></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_37 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_42 et_pb_column et_pb_column_1_2 et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_19_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_19 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.aerzteblatt.de/news/virologen-sehen-aktuell-keine-gefahr-durch-neue-covid-19-variante-nb181-fd195b24-1eec-4b3b-9f26-6565a1a502fc" target="_blank" rel="noopener">aerzteblatt.de</a></div>
</div>

<div class="et_pb_column_43 et_pb_column et_pb_column_1_2 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_20_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_20 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-button--default" href="https://public.data.rki.de/t/public/views/IGS_Dashboard/DashboardVOC?%25&#038;%3Aembed=y&#038;%3AisGuestRedirectFromVizportal=y" target="_blank" rel="noopener">public.data.rki.de</a></div>
</div>
</div>

<div class="et_pb_row_38 et_pb_row et_block_row">
<div class="et_pb_column_44 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_27 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><blockquote>
<p>In den vergangenen Tagen haben viele Medien über die neue Variante berichtet. Die Schlagzeilen verhießen dabei häufig nichts Gutes: „Experten schlagen Alarm“ oder die neue Variante sei sehr ansteckend.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die große mediale Aufmerksamkeit hält der Biophysiker Richard Neher von der Universität Basel für nicht gerechtfertigt: „Wir erwarten keine qualitativ andere Situation durch NB.1.8.1“, so der Leiter der Forschungsgruppe Evolution von Viren und Bakterien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Stefan Pöhlmann, Leiter der Abteilung Infektionsbiologie am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) in Göttingen, sagte auf Nachfrage: „Der aktuelle mediale Fokus auf die neue SARS-CoV-2-Variante NB.1.8.1 ist insofern gerechtfertigt, als er daran erinnert, dass SARS-CoV-2 weiterhin in der Bevölkerung zirkuliert und COVID-19 auslösen kann.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es gebe bislang aber keine Hinweise darauf, dass NB.1.8.1 gefährlicher sei als die Vorläufervarianten, die sich im Frühjahr ausgebreitet hätten, betonte der Experte der Gesellschaft für Virologie (GfV). So steht es auch in der Stellungnahme der GVN.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>11. Sitzung der Expertengruppe Long COVID Off-Label-Use</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/11-sitzung-der-expertengruppe-long-covid-off-label-use/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:39:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Long Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Off-Label-Liste]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stimmenausdemoff.de/?p=4008</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_16 et_pb_section et_section_regular et_block_section preset--module--divi-section--nd72wajonc">
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<div class="et_pb_column_48 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
<div class="et_pb_text_29 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1 class="c-intro-content__headline c-intro-content__headline--small">Ergebnisprotokoll der 11. Sitzung der Expertengruppe Long COVID Off-Label-Use am 02.04.2025</h1>
<blockquote>
<p>Der aktuelle Sachstand zur Arbeit der Expertengruppe wurde im Rahmen des Fünften Runden Tisches Long COVID am 31.03.2025 in Berlin vorgestellt. Es wurden <abbr title="unter anderem">u.a.</abbr> die Wirkstoffe und die damit verbundenen Anwendungsbereiche präsentiert, für welche die Expertengruppe anhand der Ergebnisse der Evidenzrecherche eine positive Empfehlung an den Gemeinsamen Bundesausschuss (<abbr title="Gemeinsamer Bundesausschuss">G-BA</abbr>) formulieren kann. Die Auswertung der eruierten Studiendaten lässt zudem erwarten, dass die Arbeit der Expertengruppe in Teilen - <abbr title="das heißt">d.h.</abbr> bei einzelnen Wirkstoffen, Patientenpopulationen oder auch Symptomen - auch auf andere chronische Viruserkrankungen übertragbar sein wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ziel der heutigen Sitzung liegt darin, die wirkstoffbezogenen Fazits so präzise zu formulieren, dass der formale Weg für die Einreichungen beim <abbr title="Gemeinsamer Bundesausschuss">G-BA</abbr> beschritten werden kann.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>

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		<title>Das Leben nach Covid</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/sonstiges/das-leben-nach-covid/</link>
		
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		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:36:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Selbsthilfegruppenarbeit]]></category>
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<div class="et_pb_text_31 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Hier verstehen mich alle</h2>
<p>Erik Zürn aus Berlin leidet unter dem Long- oder auch Post Covid Syndrom. Er hat oft keine Kraft für gar nichts. Im Interview erzählt er, mit welchen Hürden und Vorurteilen er immer noch zu kämpfen hat und warum er eine Selbsthilfegruppe gegründet hat.</p>
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