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	<title>Forschung | Stimmen aus dem Off</title>
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	<description>Betroffene berichten über den Verlust ihres Lebens durch Long Covid</description>
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	<title>Forschung | Stimmen aus dem Off</title>
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		<title>Darmfloratests per Post &#8211; Eher Lotterie als medizinisches Verfahren</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Mar 2026 10:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Darmmikrobiom]]></category>
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<div class="et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Kommerzielle Darmflora-Tests für zu Hause derzeit nicht verlässlich</h1>
<p>und liefern teils widersprüchliche Ergebnisse, selbst wenn verschiedene Anbieter praktisch dieselbe Stuhlprobe untersuchen. Der Nutzen für Privatpersonen wird im Artikel daher sehr kritisch bewertet.</p>
</div></div>
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<div class="et_pb_text_1 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Zusammenfassung</p>
<p>Der Beitrag beschreibt Mikrobiom-Heimtests, bei denen man eine Stuhlprobe per Post einschickt und danach Auswertungen zu Darmgesundheit, Ernährung oder möglichen Beschwerden erhält. Diese Tests kosten oft mehrere hundert Euro und werben teils mit personalisierten Empfehlungen und Hinweisen auf gesundheitliche Probleme.</p>
<p>Was die Studie fand</p>
<p>In der beschriebenen Studie schickten Forschende nahezu identische Proben aus homogenisiertem Stuhl eines einzigen Freiwilligen an sieben Anbieter, jeweils mit drei Testkits pro Firma. Die Ergebnisse wichen teils stark voneinander ab, und sogar innerhalb derselben Firma waren die Unterschiede manchmal größer als zwischen verschiedenen Firmen.</p>
<p>Warum das problematisch ist</p>
<p>Der zentrale Kritikpunkt ist, dass die Ergebnisse nicht reproduzierbar waren, also bei gleicher Probe nicht zuverlässig wiederholt werden konnten. Wenn ein Test schon unter diesen Bedingungen keine stabilen Resultate liefert, ist er als medizinische Grundlage kaum brauchbar.</p>
<p>Einordnung der Fachleute</p>
<p>Der im Artikel zitierte Mikrobiomforscher Gregor Gorkiewicz nennt solche Tests sinngemäß eher eine Lotterie als ein valides medizinisches Verfahren. Er betont außerdem, dass es bis heute keine klare Definition eines „gesunden Mikrobioms“ gibt und dass man selbst bei echten Darmerkrankungen aus einer Stuhl-Mikrobiomanalyse nicht sicher zwischen gesund und krank unterscheiden kann.</p>
<p>Praktische Aussage</p>
<p>Die verständliche Quintessenz lautet: Solche Heimtests klingen modern und präzise, liefern derzeit aber keine solide medizinische Orientierung. Der Artikel warnt deshalb davor, aus diesen Befunden Diagnosen, Krankheitsrisiken oder teure Maßnahmen abzuleiten.</p>
<p>Ein einfaches Bild dafür wäre: Der Test wirkt ein bisschen wie eine Waage, die bei dreimaligem Wiegen dreimal etwas anderes anzeigt — daraus sollte man keine wichtigen Gesundheitsentscheidungen ableiten.</p>
</div></div>
</div>
</div>

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			</item>
		<item>
		<title>Warum Belastung bei Long COVID und ME/CFS oft zu einer deutlichen Verschlechterung führt</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/warum-belastung-bei-long-covid-und-me-cfs-oft-zu-einer-deutlichen-verschlechterung-fuehrt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2026 09:58:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Belastung]]></category>
		<category><![CDATA[Energiegewinnung]]></category>
		<category><![CDATA[Mitochondrien]]></category>
		<category><![CDATA[PEM]]></category>
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		<category><![CDATA[Scheibenbogen]]></category>
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<div class="et_pb_text_3 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2 class="c-article-title c-article-title--long" data-test="article-title">Towards an understanding of physical activity-induced post-exertional malaise: Insights into microvascular alterations and immunometabolic interactions in post-COVID condition and myalgic encephalomyelitis/chronic fatigue syndrome</h2>
<p>Der Artikel ist ein Übersichtsbeitrag zur Fragestellung, warum körperliche Aktivität bei Post-COVID-Condition und ME/CFS eine postexertionelle Verschlechterung auslösen kann. Die Review ist schon von 2024, ist mir gwerade untergekommen, daher hier noch mal.</p>
<p>AI-Summary:</p>
<h3>Kernaussage</h3>
<p>Die zentrale These ist, dass PEM nicht einfach durch „mangelnde Fitness“ entsteht, sondern mit Störungen der Sauerstoffnutzung, der Energiegewinnung in den Mitochondrien, der Mikrozirkulation und einer fortbestehenden Immunaktivierung zusammenhängt. Dadurch wird die periphere Bioenergetik beeinträchtigt, besonders unter Belastung.<br />Was bei Belastung passiert</p>
<p>Laut Review zeigen Betroffene bei körperlicher Aktivität eine verringerte systemische Sauerstoffextraktion und eine reduzierte oxidative Phosphorylierung. Gleichzeitig können Defizite in Gewebedurchblutung und Sauerstoffverwertung zu Belastungsintoleranz mit Tachykardie, Atemnot und frühem Abbruch der Aktivität führen.<br />Möglicher Mechanismus</p>
<p>Der Artikel schlägt vor, dass sich unter Belastung Stoffwechselprodukte wie Laktat, reaktive Sauerstoffspezies oder Prostaglandine ansammeln und dadurch lokale sowie systemische Immunaktivierung verstärken können. In der Folge könnten sich energetische Störungen, muskuläre Ionenverschiebungen und Veränderungen im zentralen Nervensystem verschärfen, was bestehende Symptome weiter verstärkt.</p>
<h4>Einordnung</h4>
<p>Es handelt sich um einen Review, also um eine Zusammenfassung und Einordnung vorhandener Evidenz, nicht um eine einzelne neue Interventionsstudie.</p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Long COVID: Plexus-choroideus-Pathologie und Parallelen zur Alzheimerkrankheit</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/long-covid-plexus-choroideus-pathologie-und-parallelen-zur-alzheimerkrankheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Feb 2026 09:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimerkrankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Parallelen Long Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Plexus choroideus]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_4 et_pb_section et_section_regular et_flex_section preset--module--divi-section--default">
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<div class="et_pb_text_5 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h2>Bei Menschen mit Long COVID ist der Plexus choroideus im Gehirn verändert</h2>
<p>AI-Summary:</p>
<p>Der Artikel berichtet über eine Studie der NYU Grossman School of Medicine, nach der bei Menschen mit Long COVID der Plexus choroideus im Gehirn verändert ist: Er erscheint vergrößert, aber zugleich schlechter durchblutet. Diese Veränderungen gingen in der Zusammenfassung mit erhöhten Blutspiegeln neurodegenerativer Marker einher, wie man sie auch bei Alzheimer beobachtet.</p>
<h3>Kernaussage</h3>
<p>Die Autor:innen ziehen Parallelen zu Alzheimer, weil sowohl die Veränderungen am Plexus choroideus als auch bestimmte Biomarker in eine ähnliche Richtung weisen. Gemeint ist damit aber zunächst eine biologische Ähnlichkeit im Muster, nicht der Nachweis, dass Long COVID Alzheimer verursacht.</p>
<h3>Warum das wichtig ist</h3>
<p>Der Plexus choroideus produziert Hirnwasser und ist an der Barriere- und Immunfunktion im Gehirn beteiligt; wenn er strukturell verändert und schlechter perfundiert ist, könnte das zu kognitiven Symptomen bei Long COVID beitragen. Die Forschenden wollen die Betroffenen deshalb weiterbeobachten, um zu prüfen, ob sich aus diesen Hirnveränderungen vorhersagen lässt, wer längerfristig kognitive Einschränkungen entwickelt.</p>
<p> </p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_module et_pb_button_module_wrapper et_pb_button_3_wrapper preset--module--divi-button--default_wrapper"><a class="et_pb_button_3 et_pb_button et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_flex_module preset--module--divi-button--default" href="https://www.aerzteblatt.de/news/long-covid-plexus-choroideus-pathologie-und-parallelen-zur-alzheimerkrankheit-8ec48bbc-c7e8-45f7-b320-0ba1be50097c?utm_medium=email&#038;utm_source=CR&#038;utm_campaign=NL-DAE_Tagesaktuelle-Nachrichten&#038;utm_content=Mailing_20260220" target="_blank" rel="noopener">Deutsches Ärzteblatt</a></div>
</div>
</div>
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			</item>
		<item>
		<title>The evolving science of Long COVID and its far-reaching economic and social impacts</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/the-evolving-science-of-long-covid-and-its-far-reaching-economic-and-social-impacts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Post Covid]]></category>
		<category><![CDATA[Studienübersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Übersichtsartikel]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_6 et_pb_section et_section_regular et_block_section preset--module--divi-section--nd72wajonc">
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<div class="et_pb_text_8 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Fünf wichtige Studien</h1>
<p>Übersetzt:<br />Bahnbrechende Erkenntnisse in der Long-COVID-Forschung prägen unser Verständnis, die Abschwächung und die Reduzierung der sozioökonomischen Auswirkungen dieser Erkrankung. Das Wissen um Risikogruppen ermöglicht gezielte Interventionen und kann potenziell den Anteil der Betroffenen verringern.</p>
<p>Ein besseres Verständnis der Krankheitsmechanismen führt zu optimierten Behandlungsprotokollen und stärkt die Legitimität von Anträgen auf Erwerbsminderungsrente, Arbeitsplatzanpassungen und Krankenversicherungsschutz. Weniger Menschen mit chronischen Beeinträchtigungen bedeuten geringere indirekte Kosten (Fehlzeiten, Umschulungen) und eine geringere Belastung der Sozialversicherung und der Behindertenhilfe.</p>
<p>Fünf vielversprechende Studien könnten dazu beitragen, die sozioökonomische Belastung durch Long COVID durch verbesserte Diagnose und Behandlung zu reduzieren. Links zu den Studien im Artikel:</p>
</div></div>
</div>
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<div class="et_pb_text_9 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Summary:</p>
<blockquote>
<p>Der Artikel von Emily Taylor (Solve M.E.) beschreibt, dass Long COVID nicht nur ein medizinisches Problem darstellt, sondern auch erhebliche wirtschaftliche und soziale Kosten verursacht, etwa durch Arbeitsunfähigkeit, verringerte Produktivität und Belastung von Sozial- und Gesundheitssystemen. Fortschritte in der Forschung sollen zu gezielteren Diagnose- und Behandlungsansätzen führen, was die Belastung für Betroffene und Gesellschaft reduzieren könnte.</p>
<p>Es werden fünf aktuelle Forschungsarbeiten vorgestellt, die neue Mechanismen, Biomarker, genetische Risikofaktoren und methodische Fortschritte in der Identifikation von Long COVID dokumentieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1. „Macrophage peroxisomes guide alveolar regeneration and limit SARS-CoV-2 tissue sequelae“<br />Übersetzung: „Peroxisomen in Makrophagen steuern die Regeneration der Alveolen und begrenzen Gewebeschäden durch SARS-CoV-2“.<br />Kurzbeschreibung: Diese tierexperimentelle Studie zeigt, dass Lungenerkrankungen durch SARS-CoV-2 mit einer Fehlregulation der Peroxisomen in Makrophagen einhergehen. Ein vorhandenes zugelassenes Medikament (Natrium-4-phenylbutyrat) verbesserte Peroxisomen-Funktionen und reduzierte so Entzündungen und Lungenschäden in einem Mausmodell.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. „Identification of soluble biomarkers that associate with distinct manifestations of long COVID“<br />Übersetzung: „Identifikation löslicher Biomarker, die mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von Long COVID assoziiert sind“.<br />Kurzbeschreibung: Forscher identifizierten spezifische Protein-Signaturen im Blut von Personen mit langanhaltender Atemnot. Diese Biomarker deuten darauf hin, dass Entzündungen und gerinnungsbedingte Gefäßschäden in der Lunge zu Atemproblemen beitragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. „Genome-wide association study of Long COVID“<br />Übersetzung: „Genomweit Assoziationsstudie zu Long COVID“.<br />Kurzbeschreibung: Analyse von Genomen aus rund zwei Millionen Personen ergab, dass Varianten des Gens FOXP4 das Risiko für die Entwicklung von Long COVID erhöhen. Dieses Gen spielt eine Rolle in der Lungenphysiologie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4. „Patient-reported treatment outcomes in ME/CFS and Long COVID“<br />Übersetzung: „Patientenberichtete Behandlungsergebnisse bei ME/CFS und Long COVID“.<br />Kurzbeschreibung: Diese groß angelegte Umfrage verglich die Wirksamkeit von über 150 Behandlungsoptionen bei ME/CFS und Long COVID. Die Ergebnisse zeigen ähnliche Symptomprofile und eine unterschiedliche Wirksamkeit von Therapien je nach Subgruppe, was auf die Bedeutung differenzierter Therapieplanung hinweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5. „Re-engineering a machine learning phenotype to adapt to the changing COVID-19 landscape: a machine learning modelling study from the N3C and RECOVER consortia“<br />Übersetzung: „Neukonstruktion eines maschinellen Lern-Phänotyps zur Anpassung an die sich wandelnde COVID-19-Landschaft: Eine maschinelle Lern-Modellstudie der N3C- und RECOVER-Konsortien“.<br />Kurzbeschreibung: Aktualisierte KI-Algorithmen zur Analyse elektronischer Gesundheitsdaten verbessern die Identifikation von Erwachsenen mit Long COVID. Die Modelle schätzen, dass etwa 10 Prozent der COVID-Infizierten Long COVID entwickeln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gesamteinschätzung: Die im Artikel beschriebenen Studien tragen dazu bei, biologische Mechanismen, genetische Risikofaktoren, Biomarker und verbesserte Erkennungsverfahren von Long COVID zu identifizieren und belegen, dass therapeutische Ansätze aus verwandten Syndrome-Forschungsfeldern (z. B. ME/CFS) übertragbar sein könnten. Diese Fortschritte sind relevant für die Entwicklung gezielter Behandlungen und für die Abschätzung von wirtschaftlichen sowie sozialen Folgen der Erkrankung.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Studie zeigt gestörten Energiestoffwechsel des Gehirns bei Menschen mit Post-COVID</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/studie-zeigt-gestoerten-energiestoffwechsel-des-gehirns-bei-menschen-mit-post-covid/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Feb 2026 08:37:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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<div class="et_pb_text_12 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Konzentrationsprobleme, „Brain Fog“, verlangsamtes Denken: Kognitive Beschwerden gehören zu den häufigsten und belastenden Symptomen des Post-COVID-Syndroms</h1>
<p>Eine spezielle MRT-Messung liefert neue Hinweise auf eine gestörte Energiebereitstellung im Gehirn bei Post-COVID. Die Veränderungen stehen im Zusammenhang mit Konzentrations- und Denkproblemen.</p>
<p>In einer Studie mit einer speziellen Magnetresonanztomographie-Methode zeigte sich bei Patientinnen und Patienten mit Post-COVID ein verändertes Verhältnis wichtiger Energieträger im Gehirn und dieses stand in Zusammenhang mit der Leistung in kognitiven Tests.</p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_text_13 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI Summary:</p>
<blockquote>
<p>Die Studie des ZI Mannheim zeigt, dass Menschen mit Post-COVID in einer 31P-Magnetresonanzspektroskopie ein verringertes Verhältnis von ATP zu Phosphokreatin (ATP/PCr) im Gehirn aufweisen, was auf eine gestörte zelluläre Energiebereitstellung hinweist. Die Veränderungen betreffen insbesondere einen größeren Bereich um den cingulären Cortex, eine Region, die wichtig für die Steuerung und Organisation von Denkprozessen ist, und niedrigere ATP/PCr-Werte im vorderen cingulären Cortex gingen mit schlechteren Ergebnissen in kognitiven Tests einher, passend zu Symptomen wie Konzentrationsstörungen, „Brain Fog“ und verlangsamtem Denken. Etwa die Hälfte der 27 untersuchten Post-COVID-Patient:innen erfüllte zusätzlich Kriterien für ME/CFS, zeigte aber ein ähnliches Muster der Stoffwechselveränderungen wie die Post-COVID-Betroffenen ohne ME/CFS, was auf gemeinsame biologische Mechanismen hindeutet. Die Autor:innen werten die Ergebnisse als Hinweis darauf, dass eine Störung der zellulären Energieversorgung ein zentraler Krankheitsmechanismus bei Post-COVID sein könnte, diskutieren dabei unter anderem mitochondriale Dysfunktion, entzündliche Stoffwechselveränderungen oder Durchblutungsstörungen – betonen aber, dass es sich um Korrelationen handelt und die ursächlichen Zusammenhänge noch nicht geklärt sind.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Review zu POTS belegt die Erkrankung als komplexe autonome Störung</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/review-zu-pots-belegt-die-erkrankung-als-komplexe-autonome-stoerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Feb 2026 09:22:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[autonome Störung]]></category>
		<category><![CDATA[Dekonditierung]]></category>
		<category><![CDATA[Dysautonomie]]></category>
		<category><![CDATA[POTS]]></category>
		<category><![CDATA[Review]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section_10 et_pb_section et_section_regular et_block_section preset--module--divi-section--nd72wajonc">
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<div class="et_pb_text_16 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1 class="titel">POTS ist keine Einbildung</h1>
<h3>Neue Übersicht beschreibt POTS als eine heterogene, systemische autonome Störung mit zahlreichen Ursachen und unterschiedlichen Symptommustern, die häufig übersehen oder falsch interpretiert werden</h3>
<p>Forschungsergebnisse belegen, dass das Posturale Tachykardiesyndrom eine komplexe autonome Störung ist und nicht auf mangelnde Fitness zurückzuführen ist. Dies führt zu einem Paradigmenwechsel in Diagnose und Behandlung. POTS wird nicht mehr als Folge mangelnder Fitness abgetan. Neue Studien belegen die Erkrankung als komplexe autonome Störung. Das stellt die Therapie auf den Kopf.</p>
</div></div>
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<div class="et_pb_text_17 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Summary:</p>
<blockquote>
<p>1. Grundlegende Erkenntnis<br />Das Posturale Tachykardiesyndrom (POTS) ist keine „Einbildung“, keine Folge mangelnder Fitness, sondern eine echte komplexe autonome Funktionsstörung des Körpers. Betroffene zeigen eine deutliche Fehlregulation des autonomen Nervensystems, insbesondere bei Lageänderungen (z. B. vom Liegen zum Stehen). Diese Erkenntnis bestätigt eine aktuelle Übersichtsstudie von internationalen Expertinnen und Experten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2. Was ist POTS?<br />POTS ist definiert als ein unverhältnismäßig starker Anstieg der Herzfrequenz beim Aufstehen, typischerweise um ≥ 30 Schläge pro Minute innerhalb der ersten Minuten, ohne dass ein signifikanter Blutdruckabfall vorliegt. Dieser Herzfrequenzanstieg ist begleitet von Symptomen wie Schwindel, Herzrasen, Erschöpfung, Übelkeit oder Konzentrationsproblemen.<br />Die neue Übersicht beschreibt POTS als eine heterogene, systemische autonome Störung mit zahlreichen Ursachen und unterschiedlichen Symptommustern, die häufig übersehen oder falsch interpretiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3. Hauptbefunde der neuen wissenschaftlichen Daten<br />a) POTS ist primär eine autonome Dysfunktion, nicht Deconditioning<br />Die Daten zeigen klar, dass körperliche Inaktivität bei Betroffenen eine Folge der Erkrankung ist, nicht ihre Ursache. Das widerspricht älteren Annahmen, dass POTS durch mangelnde Fitness ausgelöst werde.<br />b) Körperliche Reaktion bei Belastung ist abnormal<br />In einer schwedischen Studie mit rund 467 Long-COVID-Patienten litten rund 31 % an POTS. Diese zeigten im 6-Minuten-Gehtest außergewöhnlich hohe Herzfrequenzen bei deutlich geringerer Strecke, was physiologisch nicht auf Deconditioning, sondern auf eine gestörte autonome Regulation hindeutet.<br />c) Störungen der Blut- bzw. Gehirndurchblutung<br />Weitere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass bei POTS der Blutfluss zum Gehirn bei Lagewechseln reduziert ist und zusätzliche Symptome (z. B. Hyperventilation) verstärken kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4. Diagnoseempfehlungen aus dem Review<br />Die Übersichtsstudie aus Heart, Lung and Circulation betont, dass objektive Tests zur Diagnose entscheidend sind und subjektive Einschätzungen nicht ausreichen. Zu den empfohlenen Verfahren gehören:<br />• Aktive Stehtests mit Messung von Herzfrequenz und Blutdruck<br />• Kipptischuntersuchungen (Tilt Table Test) als Standardverfahren<br />• Ausschluss anderer Ursachen und ggf. erweiterte Tests für autonome Störungen<br />Eine korrekte Diagnostik ermöglicht, POTS frühzeitig zu erkennen und von anderen Ursachen zu unterscheiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5. Therapieaspekte – was sich ändert<br />Traditionelle Empfehlungen, etwa Ausdauertraining als Haupttherapie, werden kritisch hinterfragt. Stattdessen werden folgende Ansätze hervorgehoben:<br />1. Volumenaufbau: Erhöhung von Flüssigkeits- und Salzaufnahme zur Stabilisierung des Blutvolumens.<br />2. Schonendes körperliches Training: Bewegung im Liegen oder Wasser zur Entlastung des autonomen Systems.<br />3. Pacing: Gezielte Aktivitätsplanung zur Vermeidung von Überlastung und symptomatischen „Crashs“.<br />4. Medikamentöse Unterstützung: Einsatz von Betablockern oder Ivabradin zur Kontrolle der Herzfrequenz, wenn erforderlich.<br />Diese Ansätze werden als integrativer, individualisierter Therapiepfad beschrieben, der der komplexen Natur von POTS besser entspricht als Standard-Rehabilitationsprogramme.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>6. Bedeutung der Forschung für Betroffene<br />• Krankheit anerkannt: POTS gilt wissenschaftlich als reale autonome Störung, nicht als psychosomatische oder Fitnessfrage.<br />• Besser diagnostizieren: Objektive Tests helfen, echte Fälle präzise zu identifizieren.<br />• Angepasste Therapie: Mehr Fokus auf symptomorientierte Strategien und Lebensstil-Anpassungen statt pauschalem Training.<br />• Interdisziplinäre Versorgung: Langfristig benötigen Betroffene koordinierte Betreuung durch Allgemeinmedizin, Kardiologie, Neurologie und Physiotherapie.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>19.02.2026 Vortrag: Post COVID &#8211; ein Update</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/events/19-02-2026-vortrag-post-covid-ein-update/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2026 07:59:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Online]]></category>
		<category><![CDATA[Stand der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Vehreschild]]></category>
		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[]]></description>
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<div class="et_pb_text_19 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Post COVID - ein Update</h1>
<h3>19.2.2026 / 18:30 Uhr</h3>
<p>UPDATE: <a href="https://www.youtube.com/live/3RDSXtJSnvc" target="_blank" rel="noopener">Vortrag auf YouTube</a></p>
<p>Referentin: Prof. Dr. Maria Vehreschild</p>
<p>Viele haben in den letzten Monaten oder sogar Jahren erlebt, wie anstrengend und belastend die Zeit nach einer COVID-Infektion sein kann – körperlich wie auch seelisch. Sie fühlen sich immer noch müde, haben Konzentrationsprobleme, Luftnot oder andere Beschwerden, die einfach nicht verschwinden wollen. Weltweit berichten viele Menschen über anhaltende Symptome nach einer überstandenen Corona-Erkrankung – ein Zustand, der inzwischen unter dem Begriff Post-COVID-Syndrom oder auch Long COVID bekannt ist. In diesem Vortrag möchten wir auf den aktuellen Stand der Forschung blicken: Was weiß man heute mehr als noch vor einem Jahr? Welche Therapieansätze zeigen Wirkung? Und was können Betroffene selbst tun, um besser mit der Situation umzugehen? Ziel des Vortrags ist es, die neuesten Erkenntnisse verständlich und alltagsnah zu vermitteln – aber auch Raum zu geben für Fragen und Austausch. <em>[Anmerkung: Der Vortrag ist ein Update zum Long COVID-Forum 11/2025]</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>ACCESS Projekt – Aufsuchende Versorgung bei ME/ CFS</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/access-projekt-aufsuchende-versorgung-bei-me-cfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Feb 2026 10:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[aufsuchende Vorsorgung]]></category>
		<category><![CDATA[schwer Betroffene]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
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<div class="et_pb_text_23 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Für Patiente*innen die das Haus nicht verlassen können</h1>
<p>Unser Projekt ist an Patientinnen und Patienten gerichtet, die so schwer von ME/CFS im Rahmen von Post COVID oder anderer Ursache betroffen sind, dass sie das Haus nicht verlassen und deshalb auch kaum medizinische Hilfe in Anspruch nehmen können.</p>
<p>Daher haben wir ein Projekt ins Leben gerufen, das sich auf die Erhebung der Häufigkeit und der besonderen Bedürfnisse dieser Patientengruppe konzentriert, und zusätzlich den Effekt einer intensiven telemedizinischen Begleitung der Patient:innen im eigenen Haushalt auf das Wohlbefinden der Patient:innen und der Betreuungspersonen prüft. Im Falle eines nachweislich positiven Effektes des Betreuungsmodells könnte dies in die medizinische Routineversorgung übernommen werden.</p>
<p><em><strong>Voraussetzung zur Teilnahme an der Studie ist die Bereitschaft des Patienten/der Patientin, der Betreuungsperson und des Hausarztes/der Hausärztin an der Studie mitzuwirken!</strong></em></p>
</div></div>
</div>
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<div class="et_pb_text_24 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Die wichtigsten Einschlusskriterien sind:</h3>
<p>Sie sind zwischen 18 und 70 Jahre alt<br />Sie wohnen in Deutschland<br />Es besteht eine ME/ CFS-Erkrankung gemäß Canadian Consensus Kriterien<br />Ihr Bell Score liegt bei ≤ 30. D.h. Sie sind so krank, dass keine ambulante Vorstellung in einer Spezialambulanz möglich ist.<br />Die Dauer der postexertionellen malaise (PEM) beträgt mehr als 14h<br />Ihr/e Hausarzt/ -ärztin und ihre Hauptbetreuungsperson sind bereit, an der Studie mitzuwirken durch Umsetzung/Begleitung der Behandlungsempfehlungen</p>
</div></div>

<div class="et_pb_text_25 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h3>Die wichtigsten Ausschlusskriterien sind:</h3>
<p>Vorerkrankungen und Begleiterkrankungen, die per se zu einer Einschränkung der Mobilität oder geistigen Leistungsfähigkeit geführt haben (könnten), wie z.B. diverse Erkrankungen des zentralen Nervensystems, Krebserkrankungen</p>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie entsteht Long COVID? Neuer Mosaikstein gefunden</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/forschung/wie-entsteht-long-covid-neuer-mosaikstein-gefunden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 08:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Immunzellen]]></category>
		<category><![CDATA[Monozyten]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Wirkmechanismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://stimmenausdemoff.de/?p=5325</guid>

					<description><![CDATA[]]></description>
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<div class="et_pb_text_28 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1 class="news-detail__subtitle" itemprop="headline">Big-Data-Studie findet Zusammenhang mit molekularem Zellzustand von Immunzellen</h1>
<p>Wie Long COVID entsteht, ist noch weitestgehend unverstanden. Neue molekulare Zusammenhänge werden durch eine aktuelle Studie, die federführend am Zentrum für Individualisierte Infektionsmedizin (Centre for Individualised Infection Medicine, CiiM) entstanden ist, beleuchtet. Mit ihrem Ansatz, in einzelnen Zellen verschiedene molekulare Ebenen zu untersuchen, konnten die Forschenden einen spezifischen Zustand im Inneren einer Immunzelle ausmachen, der in direktem Zusammenhang mit erhöhten Entzündungsmarkern, Fatigue und Atemwegsproblemen bei Patientinnen und Patienten mit Long COVID stand. Die Studie ist im Fachmagazin Nature Immunology erschienen. Das CiiM ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).</p>
</div></div>
</div>
</div>

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<div class="et_pb_text_29 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Zusammenfassung:</p>
<blockquote>
<p>Long COVID ist mit einem spezifischen, persistierend aktivierten Monozyten-Transkriptionszustand assoziiert, der systemische Entzündungsindikatoren erhöht und mit Symptomen wie Fatigue und Atemnot korreliert. Dieser immunologische Zustand liefert einen messbaren Mechanismus, der über frühere Hypothesen hinausgeht und Ansatzpunkte für Diagnostik und Therapie bietet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>1 Ausgangslage und Zielsetzung<br />Long COVID bezeichnet ein klinisches Syndrom, bei dem Beschwerden wie Müdigkeit (Fatigue), Atemnot oder verminderte Leistungsfähigkeit über Wochen bis Monate nach einer SARS-CoV-2-Infektion persistieren. Die zugrundeliegenden immunologischen Mechanismen sind bislang unklar.Ziel der Studie von Kumar et al. ist es, systemische immunologische Muster zu identifizieren, die Long COVID erklären und mit klinischer Symptomatik korrelieren. Hierzu wurden umfangreiche einzelzell-Multiomics-Analysen, Immunprofilierung und funktionelle Assays an Blut- und Bronchoalveolar-Lavage-Proben durchgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>2 Hauptbefund: spezifischer Monozyten-Transkriptionszustand (LC-Mo)<br />Die Studie identifiziert einen distinkten Transkriptionszustand in zirkulierenden CD14⁺-Monozyten, bezeichnet als LC-Mo (Long COVID-Monocyte), der signifikant häufiger bei Personen mit Long COVID nach mildem bis moderatem akuten COVID-19-Verlauf auftritt.Dieser Monozyten-Zustand weist charakteristische molekulare Signaturen auf, darunter Aktivierung der TGFβ- und WNT–β-Catenin-Signalwege sowie epigenetische Programme, die auf profibrotische Prozesse hindeuten.Parallel dazu sind im Plasma persistierend erhöhte Entzündungsmediatoren nachweisbar: CCL2, CXCL11 und TNF.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>3 Korrelation mit klinischen Symptomen<br />Die relative Häufigkeit des LC-Mo-Transkriptionszustands korreliert mit der Schwere und Persistenz von Symptomen, insbesondere Fatigue und Atemnot. Personen mit ausgeprägteren Symptomen zeigen höhere Expression der LC-Mo-Signatur.Im Ärzteblatt-Artikel wird dies eingeordnet als langfristige Aktivierung des Immunsystems, die eng mit typischen Long-COVID-Beschwerden verbunden ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>4 Funktionelle Implikationen<br />Monozyten mit LC-Mo-Signatur zeigen dysregulatede Antworten auf Stimuli ex vivo, insbesondere verminderte Interferon-Antworten, was auf fehlregulierte Immunantworten hindeutet.LC-Mo-ähnliche Makrophagen in bronchoalveolären Proben von Personen mit ausgeprägten respiratorischen Symptomen weisen auf profibrotische Programme hin, was auf mögliche Beteiligung an pulmonaler Dysfunktion hindeutet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>5 Interpretation und Bedeutung im Gesamtkontext<br />Die Ergebnisse liefern einen messbaren, immunologisch definierten Mechanismus für Long COVID, der über persistierende Immunaktivierung erklärt wird.Eine fortbestehende Virusreplikation wird nicht als Hauptursache postuliert. Vielmehr zeigen die Daten eine anhaltende, maladaptive Immunreaktion.Der Ärzteblatt-Artikel betont, dass frühere Hypothesen – etwa persistierende Virusreste, Autoimmunität oder latente Virusreaktivierungen – mit diesem Mechanismus nicht ausgeschlossen, aber in ein umfassenderes immunopathogenetisches Modell eingeordnet werden</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>6 Klinische und forschungsbezogene Konsequenzen<br />Die Identifikation von LC-Mo als zellulärem Marker eröffnet Potenziale für diagnostische Biomarker und therapeutische Targetingstrategien, insbesondere für Patienten mit persistierenden Symptomen nach mildem akuten Verlauf.Weitere Studien sind erforderlich, um kausale Zusammenhänge zu klären, besonders hinsichtlich Ursache-Wirkungs-Beziehungen zwischen LC-Mo-Zustand und klinischen Befunden sowie der Rolle anderer Immunkomponenten.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
</div>
</div>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>1. LongCARE-Symposium zeigt Fortschritte bei Forschung und Versorgung von Long COVID und ME/CFS</title>
		<link>https://stimmenausdemoff.de/events/1-longcare-symposium-zeigt-fortschritte-bei-forschung-und-versorgung-von-long-covid-und-me-cfs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 09:30:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Events]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
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<div class="et_pb_text_32 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><h1>Aktuelle Erkenntnisse zu Long COVID, Post COVID und ME/CFS</h1>
<blockquote>
<p>Berlin, 23. Januar 2026. Das 1. LongCARE-Symposium hat rund 160 führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Klinik und Versorgungsforschung zusammengebracht, um aktuelle Erkenntnisse zu Long COVID, Post COVID und ME/CFS zu diskutieren. Nina Warken, Bundesministerin für Gesundheit, eröffnete die Veranstaltung im bcc Berlin Congress Center. Sie betonte in ihrem Grußwort die Bedeutung einer engen Verzahnung von Grundlagen-, klinischer und Versorgungsforschung, um Betroffenen schneller Diagnosen und Therapien zu ermöglichen.</p>
</blockquote>
</div></div>
</div>
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<div class="et_pb_text_33 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module preset--module--divi-text--default"><div class="et_pb_text_inner"><p>AI-Zusammenfassung</p>
<div class="prose dark:prose-invert inline leading-relaxed break-words min-w-0 [word-break:break-word] prose-strong:font-medium visRefresh2026Fonts:prose-strong:font-bold [&amp;_&gt;*:first-child]:mt-0">
<blockquote>
<p>Das 1. LongCARE-Symposium in Berlin brachte rund 160 Expertinnen und Experten aus Forschung, Klinik und Versorgung zusammen, um Long COVID, Post COVID und ME/CFS interdisziplinär zu beleuchten.</p>
<p>Im Zentrum standen drei Themenblöcke:<br />- Politik und Förderung: Bundesgesundheitsministerin Nina Warken betonte die Herausforderungen postinfektiöser Erkrankungen und verwies auf die „Allianz postinfektiöse Erkrankungen“ sowie die Startankündigung einer „Nationalen Dekade gegen postinfektiöse Erkrankungen“ mit 500 Millionen Euro Fördermitteln für die nächsten zehn Jahre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Forschungsstand und Falldefinition: In Session 1 wurden Schwierigkeiten bei klaren Symptombeschreibungen, die Rolle biopsychosozialer Faktoren, besondere Risiken etwa für Frauen mittleren Alters sowie epidemiologische Daten zu Kindern und Jugendlichen diskutiert; Session 2 stellte Ansätze für präzisere Falldefinitionen vor, u.a. über Biomarker, genetische Faktoren, kognitive Tests sowie Abrechnungs-, Sekundär- und Wearable-Daten, mit dem Fazit, dass nur vernetzte Datenquellen verlässliche Falldefinitionen ermöglichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>- Versorgung und Therapien: Session 3 thematisierte die Diskrepanz zwischen G‑BA-Leitlinien und Versorgungsrealität, Erfahrungen aus Post-COVID-Zentren, laufende Therapiestudien (z.B. Charité), Grenzen des Off-Label-Use sowie bestehende Versorgungslücken; gefordert wurden evidenzbasierte Empfehlungen für bereits zugelassene Medikamente, der Ausbau interdisziplinärer, patientenorientierter Strukturen und eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Kliniken und Industrie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Abschließend wurde hervorgehoben, dass nur eine gemeinsame Kraftanstrengung und projektübergreifende Kooperation – etwa im Rahmen von LongCARE, der Allianz und der Nationalen Dekade – den schätzungsweise eineinhalb Millionen Betroffenen schnellere Diagnosen, wirksamere Therapien und bessere Teilhabe ermöglichen können.</p>
</blockquote>
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